Gleiberg-Verein

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Aufgrund eines Ehevertrages


Das Siegel des "Ampt Gleiberg"
ging die Burg 1333 an die Grafen von Nassau über, in deren Besitz sie für fast 500 Jahre blieb. Damals verlor die Gleiburg ihre 400jährige Residenzfunktion und sank zum abgelegenen Verwaltungssitz eines Amtmanns am Rande der Nassauer Territorien herab. Dennoch wurde die mittelalterliche Oberburg weiter ausgebaut und die gesamte Unterburg neu errichtet.
Noch im 14. Jahrhundert wurden die Befestigungsanlagen der Oberburg erheblich verstärkt. Außerdem wurde die damals rund 200 Jahre alte Siedlung zu Füßen der Burg ummauert und erhielt Frankfurter Stadtrecht (1331). Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurden der große Palas der Oberburg erweitert und der äußere Mauerring in weitem Bogen um die Oberburg herumgeführt. Ein neuer, geräumiger Burghof entstand. Die Außenmauern waren bereits für den Einsatz von Feuerwaffen konzipiert. Die den Bergfried umgebenden Mantelmauern wurden ebenfalls modernisiert.

Oben: Bild der Burg Gleiberg aus dem Jahre 1561.
(Quelle: Kellner, 1961, zit. in Leib, 1974, S.99)
Ihren Abschluss fand die bauliche Entwicklung mit der Errichtung der sog. Unterburg in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts (Nassauer- und Albertus-Bau), welche also über 600 Jahre jünger als der älteste Bergfried der Oberburg ist und heute Gastronomie- und Wohnräume beherbergt.

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Burg Gleiberg

Siedlung Gleiberg