Gleibergverein

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Im Jahre 1879 verschenkte der preußische Staat das kostenträchtige Unterhaltungsobjekt Burg Gleiberg an den Wetzlarer Landrat von Tieschowitz, von dem es im 16. September 1879 der Gleiberg-Verein übernahm. Damit verpflichtete er sich, den weiteren Verfall zu stoppen, Restaurierungsarbeiten durchzuführen und der Öffentlichkeit den Zugang zur Burganlage zu ermöglichen. Dieser Aufgabe kommt der Verein als Eigentümer der Burg bis heute nach.
Ab 1880/81 begannen die Aufräumungs- und dringendsten Sanierungsarbeiten. Teile des Nassauer- und Albertus-Baus wurden von den Schuttmassen befreit und als Wohn- und Wirtschaftsräume eingerichtet. Der Burghof wurde eingeebnet und mit Sitzgelegenheiten versehen. In den 1880er Jahren entwickelte sich die Burg zu einem bekannten Anziehungspunkt für Ausflügler aus Nah und Fern. Kaiser Wilhelm I. (1871-1888), der neben vielen anderen bekannten Persönlichkeiten Anteilscheine zur Finanzierung der Burgsanierung erworben hatte, unterzeichnete am 28.12.1887 eine Kabinettsordre, nach der dem Gleiberg-Verein die Rechte einer juristischen Person verliehen wurden.

Links: Professor Gareis, 1. Vorsitzender 1879
Rechts: von Tieschowitz, 1879 Landrat in Wetzlar (Quelle:Gleiberg-Verein, 1929).